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 Herr
meiner Stunden und meiner Jahre, ich bitte um Sorgfalt, dass ich meine
Zeit nicht töte, nicht vertreibe, nicht verderbe. Jede Stunde ist ein
Streifen Land. Ich möchte ihn aufreißen mit dem Pflug, ich möchte Liebe
hineinwerfen, Gedanken und Gespräche, damit Frucht wächst. Segne du meinen
Tag. Jörg Zink
Mit dem SEKRETAR (siehe
verschiedene Ausführungen und Lieferumfang) arbeiten
Erste Hauptregel: Was ich noch verlässlich (nach Selbst- und
Fremdeinschätzung) im Kopf behalten kann, schreibe ich nicht auf! Für
alles andere habe ich im Sekretar einen Platz: Termine, Tagesaufträge,
"Daueraufträge", Gedenkanlässe, Informationen, Ideen, Gebete...
Zweite Hauptregel: Termine, Aufgaben, Ideen, Zusagen... sofort
eintragen, und zwar zeitkonform oder personenkonform oder sachkonform.
Dazu
braucht es z.B. folgende Abteilungen im Sekretar: · ABC · Gebete ·
Team · Notizen · Monatskalendarium mit Gedenkkalender · Tageskalendarium
(mit Zeiteinteilung und Raum für Tagesaufgaben)
ABC Das ABC wird als
Infodatei (die Adressenkartei wird eigens geführt) verwendet... ganz individuell
nach Bedarf (nur so viele Blätter wie Stichworte) z.B.
A = Ärzteliste, G = Geschenkideen, O = Öffnungszeiten, T = Telefonnummern
(nur die wichtigsten - solche, die ich auch unterwegs brauche )
GEBETE Hier ist Platz für "gute Gedanken",
Schriftworte, Gebete...
TEAM
Alle Personen und Gremien, mit denen ich häufiger dienstlich zu tun
habe, bekommen je ein eigenes Blatt. Dieses jeweils rechts oben mit
dem betreffenden Namen versehen. So habe ich Platz, Ideen, Fragen, Besprechungspunkte,
Wünsche usw. sofort personen- bzw. gremienkonform zu notieren, sofern
sie nicht termingebunden sind.
NOTIZEN Dies ist meine Abteilung
für Ideen, Informationen, Einfälle... die ich vorerst weder einem Datum, noch
einer Person, noch einem Gremium, noch einem Stichwort zuordnen will.
MONATSKALENDER
(siehe Muster) Für längerfristige Termine
und mittelfristige Aufgaben (Zwischenblatt)
GEDENKKALENDER Ein zeitloser
Kalender mit jährlich wiederkehrenden Gedenktagen.
TAGESKALENDARIUM Enthält
Tagesblätter (siehe Muster) für zwei bis
drei Wochen -mit Stundeneinteilung und Raum für Notizen. Mit Hilfe der Doppelseite
im Tageskalendarium erfolgt die Tagesplanung: 1. Auf der Seite
mit der Uhrzeitenleiste stehen die Termine - von Anfang bis Ende jeweils mit einem
Balken markiert. 2. Auf das Tagesaufgabenblatt schreibe ich, was heute sonst
noch "dran" ist: Telefonate, Schreibtischarbeiten, Kontakte, Diverses...
3. Ich gewichte die Vorhaben, d.h. ich setze Prioritäten und mache sie
sichtbar mit Hilfe von Dringlichkeitsstrichen:
"III" sollte heute unbedingt erledigt werden
"II" "es wäre schön, wenn ich heute dazu käme"
"I" kann problemlos geschoben werden
"III u" ist mir ein Vorhaben besonders unangenehm, kennzeichne
ich es mit einem "u" (=unangenehm).
4. Ich disponiere den Tag zeitlich: welche Aufgaben wann
und wie lange. Ich berücksichtige dabei: · das Unangenehmste (möglichst) zuerst
· meine individuelle Leistungskurve
· Arbeiten in Blöcken mit Pausen
· Zeitreserve: nicht den ganzen Tag mit Terminen und vordringlichen
Aufgaben zupflastern (lassen), damit ich offen sein kann für Unvorhergesehenes!
Tagesrückschau
Ich kontrolliere: was ist erledigt, was unerledigt?
erledigt: ich kreise
die Dringlichkeitsstriche ein (= runde Sache) unerledigt: ich mache eine Raute
um die Dringlichkeitsstriche (= eckige Sache) Das Unerledigte wird auf einen
der nächsten Tage übertragen.
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