Haus Werdenfels
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EINZELEXERZITIEN

Exerzitien haben in den letzten Jahren einen verstärkten Wandel hin zur intensiven Form der Einzelexerzitien erlebt. Wer sich dafür entscheidet, läßt sich auf ein großes Wagnis ein, macht sich (neu) auf den Weg, Gott zu suchen und zu finden und zwar da, wo er/sie jetzt persönlich steht, mit seiner/ihrer je eigenen Lebensgeschichte und Lebenserfahrung.
Die TeilnehmerInnen lassen sich dabei auf einen Weg ein, von dem man nicht im Vorhinein sagen kann, ob er über "saftig grüne Weiden" oder durch "dunkle Schluchten" führt. Nur wer eine starke Sehnsucht nach Leben, Sehnsucht nach Gott, oder zumindest eine "Sehnsucht nach der Sehnsucht" spürt, wird sich auf so ein Wagnis und so einen Übungsweg einlassen. Exerzitien sind geistliche Übungen:

  • "Ich bin dir näher, als du dir selber bist"
    hörte Augustinus Gott zu sich sprechen. Exerzitien wollen einüben, sich selber (und damit Gott) näher zu kommen.

  • "Vom Hörensagen nur hatte ich von dir vernommen, jetzt aber hat mein Auge dich geschaut" (Hiob,42,5)
    Exerzitien sind eine Schule der Mystik. Einüben heißt hier: den Acker, auf dem die Gotteserfahrung als reine Gabe erblühen kann, bereiten.

  • "Maria setzte sich zu Füßen des Herrn und lauschte seinem Wort." "Aber", wird mancher sagen, "ich weiß ja nicht, wo die Füße des Herrn sind."
    " Setz dich hin... Seine Füße werden deinen Sitzplatz schon finden."
    (H. Ahrens)
    Sich einüben in die Freundschaft mit Jesus durch Hören auf sein Wort. Was in den Exerzitien eingeübt wird, soll sich im Alltag fortsetzen. Es wird für den Alltag geübt, damit er im Glauben gelebt und bestanden werden kann.

    Zur Methode des Ignatius:

  • der Sehnsucht folgen
  • den inneren Bewegungen lauschen
  • unterscheiden lernen, welche Bewegungen zum Leben, zu Gott führen
  • daraus (tägliche) Entscheidungen treffen

    Termine siehe Termine


 

 


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